Bauherr:
Bauherr:
Stadt Glinde
Architekten:
trapez architektur, Hamburg
Tragwerksplanung:
Schwilp und Baseler, Hamburg
Holzbau:
Michaelis Holzbau, Zeven
Fotograf:
Dorfmüller + Kröger
Neben die Rechtwinkligkeit des Bestehenden ist selbstbewusst ein farbiger Kristall gestellt. Diesem kommt in seiner polygonalen Struktur Leitbildfunktion zu, er unterstützt erheblich die Orientierung am Ort. Die funktionale Distanz zum Bestand ist in der Gestalt wie im inneren Programm deutlich, überzeugend und glaubwürdig ausgebildet. Dabei gelingt es, die Spannung und Attraktivität der äußeren Erscheinung in den Innenraum hineinzuziehen. Angesichts der Wirkung des Innenraums mit mannigfaltig nutz- und bespielbaren, dabei intelligent zu kombinierenden Nischen und Teilräumen fällt es leicht sich vorzustellen, wie die Schüler „hinter dem Ofen“ hervorgelockt und angeregt werden. Es gelingt, den Anspruch des Entwurfs dank einer kostenbewussten Konstruktion nicht zu gefährden. Dabei wird deutlich, dass es gerade der gut geplante Holzbau ist, der wenig orthodoxe Architektur möglich macht.