
Quelle: Assmann
Der Umgang mit Holzkonstruktionen in bestehenden, teilweise denkmalgeschützten Gebäuden erfordert fachplanerübergreifendes Hintergrundwissen und praktische Erfahrungen. Anhand konkreter Beispiele werden ausgewählte Fragestellungen aus Planung, Bewertung und Sanierung von Bestandsgebäuden behandelt.
Das Seminar vermittelt Lösungsansätze für typische Herausforderungen im Umgang mit bestehenden Holzkonstruktionen und gibt Einblicke in die Themen Bestandsschutz, Brandschutz, Tragwerk, Anschlüsse sowie Holzschutz und Bauphysik.
Seminarinhalte
Bestandsaufnahme
- Durchführung der Bestandsaufnahme
- Equipment
Bestandsschutz
- Beurteilung: Liegt Bestandsschutz vor?
- Vor- und Nachteile der Planung unter Anwendung des Bestandsschutzes
Baulicher und konstruktiver Brandschutz
- Brandschutzkonzept und Feuerwiderstandsklasse: Grenzen des Machbaren
- Planung der Bauteilanschlüsse unter Zuhilfenahme der HolzBauRL
- Ermittlung der Feuerwiderstandsklasse unter Beachtung der Anschlüsse
Tragwerk
- Tragwirkung ausgewählter historischer Tragwerke (z. B. Mischkonstruktionen aus Pfetten- und Sparrendach, unsymmetrisches Mansarddach, Scheibenwirkung von Holzbalkendecken)
- Notwendigkeit und Aufgabe konstruktiver Hölzer, die in der statischen Berechnung nicht beachtet werden
- Ausgewählte Beispiele zur Ertüchtigung von Holztragwerken
Anschlüsse
- Tragverhalten und statische Ertüchtigung von (Zimmerer-)Verbindungen
- Ausbildung brandschutzrelevanter Anschlüsse
Holzschutz / Bauphysik
- Anschlüsse beim „Umdecken“ eines Steildaches
- Anschlüsse bei der Dämmung eines Steildaches von innen – „Wohin mit der Unterspannbahn?“
- Umgang mit Holz im Kontakt zu ungedämmten Mauerwerksaußenwänden
- Beispiele durchgeführter Fäulesanierungen


