
Quelle: HBZ*/Ploß
Ein neuer Podcast rund um Brand- und Schallschutz im Holzbau ist da – und die Auftaktfolge verspricht spannende Einblicke! Adrian Blödt und Michael Merk stellen sich als Moderatoren vor und erklären, warum sie den Woodcast gestartet haben: Ihr Ziel ist es, die komplexe Welt von Normen, Theorie und Praxis verständlich zu vermitteln und die Lücke zwischen diesen Bereichen zu schließen.
In Folge 1 schaffen die beiden zunächst ein gemeinsames Fundament:
- Sie ordnen Gebäudeklassen und Sonderbauten ein.
- Sie erläutern die Schutzziele des Brandschutzes.
- Sie machen deutlich, dass das Bauordnungsrecht baustoffneutral ist – Holzgebäude können also grundsätzlich dasselbe Sicherheitsniveau wie Massivbauten erreichen.
- Außerdem werden zentrale Begriffe wie feuerhemmend, hochfeuerhemmend und feuerbeständig, die Rolle der F-Klassen sowie die „abweichend“-Begriffe erklärt.
Folge 2: Systeme statt Material – entscheidend im Holzbau
In der zweiten Folge geht es um Massivholzbauweisen und Holztafelbauweisen – mit einer zentralen Erkenntnis: „Im Holzbau entscheidet nicht „das Material“, sondern das Gesamtsystem aus Schichten, Details und Nachweisen.“
Themen dieser Folge:
- Holztafelbau und Massivholz (CLT/Brettsperrholz, Brettstapel)
- Hohlräume, Fugen, Zulassungen – was ist kritisch, was tolerierbar?
- Luftdichtheit als Schlüsselprinzip für die gesamte Bauphysik, vom Brandschutz bis zum Schallschutz
- Warum „CLT pur“ beim Trittschall ohne geeignete Zusatzaufbauten meist nicht ausreicht
- Und: Es gibt keine „F90-Platte“ – nur Konstruktionen, die als System die Leistung erreichen
Alle Folgen sind jetzt bei Spotify verfügbar – reinhören lohnt sich!

