
Quelle: Pixabay
Gebäude aus Holz haben Vorteile in vielerlei Hinsicht. Bei der Umsetzung bestehen allerdings immer noch Vorurteile und Hürden, u.a. die Bewertung und der Nachweis brandschutzrechtlicher Vorgaben. Dieses Fachseminar wirft einen Blick auf die Potentiale und Vorzüge des Baustoffes Holz für das Bauwesen und zeigt gleichzeitig, welche baurechtlichen Grundlagen dabei insbesondere mit Blick auf die brandschutztechnische Planung und Ausführung zu beachten sind.
Wir werden uns nach den baurechtlichen Rahmenbedingungen (Baustoffklassen, Feuerwiderstand, Klassifizierungen, DIN 4102-4/DIN EN 13501, über Gebäudeklassen, Abschnittstrennungen und das Brandschutzkonzept der Bauordnung) ein möglichst einheitliches Grundlagenwissen schaffen und anschließend über den abwehrenden Brandschutz (Feuerwehrwesen, Leitern, Rettungsarten, Löschwasser, Aufstell-/Stellflächen usw.) zum organisatorischen Brandschutz und der Anlagentechnik kommen.
Auf dieser Grundlage werden wir mit dem Forschungsvorhaben TIMPuls und den konkreten Problemstellungen des Brandschutzes im Holzbau einsteigen und anhand der MHolzBauRL mögliche Lösungswege für die Planung/Umsetzung besprechen.
Dabei wird insbesondere die MHolzBauRL vertieft betrachtet und anhand konkreter Bauteile und Einbausituationen erläutert, wie brandschutztechnische Anforderungen im Holzbau praktisch umgesetzt werden können. Auch Leitungsdurchführungen und die Ausbildung von Öffnungen werden anhand konkreter Umsetzungsbeispiele und entsprechender Details aus der MHolzBauRL näher beleuchtet.
Zwischendrin können wir gerne auch jederzeit flexibel auf konkrete Fragen eingehen bzw. am Ende findet noch eine offene Frage-/Diskussionsrunde statt.
Inhalte
- Grundlagen Baurecht und Brandlehre Holzbaukonstruktionen
- Baulicher Brandschutz
-
Anlagentechnischer, abwehrender und organisatorischer Brandschutz
-
Brandschutz im Planungsprozess – Von der Anforderung zum Bauteil
-
MHolzBauRL: Ausführung, Abschottung und Regeldetails
-
Werkbericht – „Best Practice“

