20
Mai

Das Zimmerer- und Holzbaugewerbe ist im Jahr 2021 erneut gewachsen, trotz der erschwerten Bedingungen durch die anhaltende Corona-Pandemie sowie der zeitweilig angespannten Lage bei der Verfügbarkeit von Holz und Holzprodukten. Die Anzahl der Betriebe stieg auf 12.014 und die der Beschäftigten auf 73.727. Holz als Baumaterial kommt immer häufiger zum Einsatz. Das belegt die bundesweite Holzbauquote. Sie lag 2021 sowohl beim Neubau von Wohngebäuden als auch von Nichtwohngebäuden bei über 21 Prozent.

Zimmerer-Ausbildung: Frauenanteil steigt
Traditionell zählt die Zimmerer-Ausbildung zu den besonders gefragten Ausbildungsberufen und sie erfährt immer mehr Zuspruch. Die Ausbildungsquote im Zimmererhandwerk ist seit jeher eine der höchsten im Handwerk. Erfreulich ist, dass auch der Anteil der Frauen, die sich für eine Karriere im Holzbaugewerbe entscheiden, weiter zugenommen hat.

Vorfertigung im Holzbau verbessert Arbeitsschutz
Die Vorfertigung von Holzbauelementen gewinnt zunehmend an Bedeutung für die Arbeitsprozesse in den Zimmereibetrieben und auf den Baustellen. Durch den hohen Vorfertigungsgrad in der Halle verkürzen sich die Montagezeiten auf der Baustelle. Das spart Zeit und Kosten und sorgt für mehr Sicherheit auf der Baustelle. Denn mit zunehmender Vorfertigung und geringerem Montageaufwand können auch Unfallursachen reduziert werden.

Auf sechs Seiten informiert der Bundesverband Holzbau Deutschland in seinem Lagebericht 2022 über wichtige Aspekte von Branchenstruktur, Markt und Wettbewerb, betriebswirtschaftlicher Verfassung, Ausbildung und Karriere im Zimmerer- und Holzbaugewerbe.

Den gesamten Bericht finden Sie zum kostenlosen Download hier

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