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Als in der Branche fest etablierte Fachveranstaltung findet der 11. Internationale Holz[Bau]Physik-Kongress am 26. und 27. März 2020 erneut in Leipzig statt. Der kommende Kongress steht ganz im Zeichen des Feuchte- und Holzschutzes. 14 hochkarätige Referenten zeigen auf, worauf es in den einzelnen Phasen Planung, Bau und Betrieb von Holzgebäuden ankommt und wie den Herausforderungen im Detail zu begegnen ist. Alles folgt der grundlegenden Erkenntnis, dass unplanmäßige Feuchtebelastungen im Holzbau sicher zu vermeiden sind.

Mit größer werdenden Gebäuden entstehen hierbei auch neue Herausforderungen beim Baustellenmanagement. Es muss nicht nur vieles im Vorfeld geplant sein, sondern auch die Baustelle benötigt eine gut durchdachte Organisation.
Natürlich darf auch der „normale“ Feuchteschutz im Vortragsprogramm nicht fehlen. So wird ein Blick in aktualisierte Regelwerke geworfen sowie hinterfragt, wie die Hinterlüftung von Flachdächern funktioniert und wie Luftleckagen derzeit bewertet werden.
Erstmals geht der Kongress der Frage nach, ob die technische Trocknung das Holz vor Insektenbefall schützt und wie Schimmelpilze in Theorie und Praxis reagieren. In guter Tradition werden auch wieder Erkenntnisse aus der Forschung vorgetragen, diesmal zur Fensterfuge und zum funktionsfähigen Unterdach.
Den Abschluss des Kongresses bildet seit jeher die Rubrik „Lernen aus Schäden im Holzbau“, die den Blick auf relevante Details schärfen soll. Die Teilnehmenden erfahren unter anderem, dass es auch im Inneren des Gebäudes regnen kann, welche Probleme Hohlräume auf der kalten Seite der Dämmung verursachen und von Kuriositäten aus der Praxis des Sachverständigen.

Anmeldung unter: www.holzbauphysik-kongress.eu

Datum der Veranstaltung:

Donnerstag, 26. März 2020

Uhrzeit:

9:30 bis 17:15 Uhr

Ort der Veranstaltung:

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
Permoserstr. 15
04318 Leipzig

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