27
Feb

Foto: Johannes Hünig

Die Landesregierung in Baden-Württemberg setzt verstärkt auf den Baustoff Holz. Der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, hat eine „Holzbau-Offensive“ ins Leben gerufen. Sie hat das Ziel, die Klimabilanz in Süddeutschland zu verbessern. Die unverkennbaren Vorteile wie Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gegenüber dem Massivbau sollen so auch den Bauherren die Zukunft des Bauens zeigen. Künftig sollen öffentliche Neubauten aber auch Modernisierungen von Bestandsgebäuden so weit wie möglich in moderner Holz- oder Holzhybridbauweise realisiert werden.

Nahezu alle Bereiche des Hoch- und Ingenieurbaus wie Wohnungsbau, Büro- und Verwaltungsbau, Gewerbe- und Industriebau können in klassischer Holzbauweise oder in Hybridbauweise realisiert werden. Bei der Hybridbauweise kommen z.B. bei den wesentlichen Tragelementen neben Holz auch andere Baustoffe zum Einsatz somit werden die spezifischen Vorteile der verwendeten Baustoffe miteinander kombiniert.

Neben der Holzbau-freundlichen Landesbauordnung geht Baden-Württemberg nun mit der Holzbau-Offensive einen weiteren konsequenten Schritt den umweltfreundlichen Baustoff zu fördern. Eine Bundesratsinitiative soll den Holzbau auf Bundesebene voran treiben.

Wer sich genauer für die Strategie zur Holzbau-Offensive interessiert, findet das vollständige Strategiepapier hier.

Das HBZ* arbeitet -u.a. im ständigen Austausch mit der Landesregierung Schleswig-Holstein- daran, auch hierzulande eine Gleichstellung der verschiedenen Bauweisen zu erreichen. So wird in der derzeitigen Überarbeitung der Landesbauordnung geprüft, die Holzbauweise in den Gebäudeklassen 4 und 5 selbstverständlich unter Einhaltung der Schutzziele von den überbordenden Anforderungen zu befreien.

 

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