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Falkensteiner Hof in Hamburg

Bauherr:

Falkensteiner Hof, Hamburg

Architekten:

Alex Guth, Freier Architekt BDA, Hamburg

Holzbau:

C.H. Maack GmbH & Co. KG, Tornesch

Beim Falkensteiner Hof handelt es sich um einen historischen, denkmalgeschützten Gebäudekomplex, bestehend aus einem Hauptgebäude mit verschieden großen Wohneinheiten und abgetrennten Stallungen für Pferde. Des Weiteren schließen sich ein Nebengebäude, eine Reit- und Longierhalle sowie ein Heulager an.

Eine Aufgabe war die Sanierung des historischen Dachstuhls sowie der Mauerwerks- und Fachwerksfassade des Hauptgebäudes. Dabei hat die C.H. Maack GmbH & Co. KG unter anderem die neuen Holzbauteile mit traditionellen Zimmermannsanschlüssen (wie z. B. Haken- und Eckblättern, Schiebezapfen, einfache Zapfen und Überblattungen sowie Verkämmungen) an die Bestandhölzer angeschlossen. Um das historische Bild der Fassade nicht zu zerstören, galt es die passenden Steinformate und Steinfarben sowie die farblich passende Verfugung zu finden.

Die Wohneinheiten wurden so umgebaut, dass sie den heutigen Wärmedämm- und Brandschutzanforderungen entsprechen.

Bei der aus den 50er Jahren stammenden Reithalle wurde das nicht mehr tragfähige Dach Stück für Stück durch eine Brettstapeldecke ersetzt.

Die Longierhalle wurde als Anbau an die Reithalle errichtet. Der halbrunde Grundriss erforderte gebogene Verblendstürze und eine kegelförmige von unten als Decke sichtbarbleibende Holzkonstruktion, die auf Stahlfachwerksbindern montiert ist.

Bei dem in Mischbauweise neu errichteten Heulager mit den dazugehörigen Fundament-, Erd-, und Betonarbeiten galt es ebenfalls darauf zu achten, dass das neue Gebäude passend zum Bestand hergestellt wurde.

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